Sabine Isola

Sabine isola 2025

1/11

»Tunnel« 2024 Acrylfarbe und Buntstift auf Graukarton 100x70cm

»Wachturm« 2023 Acrylfarbe und Buntstift auf Graukarton 100x70cm

»Kirche« 2017 Acrylfarbe und Buntstift auf Graukarton 100x70cm

»OT« 2017 Acrylfarbe und Buntstift auf Graukarton 100x70cm

»OT« 2018 Acrylfarbe und Buntstift auf Graukarton 100x70cm

»OT« 2018 Acrylfarbe und Buntstift auf Graukarton 100x70cm

»OT« 2018 Acrylfarbe und Buntstift auf Graukarton 100x70cm

»Sonnenscheinfänger« 2012 Acrylfarbe und Buntstift auf Graukarton 100x70cm

»Eifelturm« 2012 Acrylfarbe und Buntstift auf Graukarton 100x70cm

»OT« 2012 Acrylfarbe und Buntstift auf Graukarton 100x70cm

Gewachsene Architekturen


Baut man eine Haus, muss man mit dem Fundament anfangen. Man ist angewiesen auf Statik und methodische Vorgehensweise. Ansonsten kehrt der Stein nach Aristoteles zu seiner natürlichen Eigenschaft zurück: der Haufenhaftigkeit. Zeichnet man eine Haus, kann man allerdings mit den Wolken darüber anfangen. Sabine Isolas Architekturen sind keine Bauzeichnungen. Sie entstehen vielmehr in einem organischen Wachstumsprozess. An einer Stelle begonnen, beginnen sie ihr Eigenleben, wachsen fort. Sabine Isola fehlt die Übersicht beim Zurücktreten. 15 Prozent Sehkraft besitzt sie noch. Nur aus nächster Nähe sieht sie noch einigermaßen klar und scharf. Gleichwohl, sie hält einen bildnerischen Konstruktionsplan ein. Auch wenn ihre Architekturlandschaften bisweilen nicht in den sondern aus dem Himmel wachsen.


Seit circa 2010 arbeitet Sabine Isola einmal wöchentlich im Atelier von Vitos Rheingau. In den letzten Jahren sind aus anfänglichen freistehenden Türmen und Häusern verschachtelte Architekturkomplexe geworden. Ihre Arbeiten waren in vielen Ausstellungen des Ateliers vertreten, so etwa im Rathaus Wiesbaden, in der Gedenkstätte Hadamar oder im Psychiatriemuseum Bern.

© Vitos Rheingau Atelier + Helmut Mair